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www.Mammographiescreening.org |
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Hinweise zum Projekt
der Kassenärzlichen Bundesvereinigung
Deutschland |
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Empfehlungen |
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| Das vorgesehene Screening ist in jedem Fall besser als
Nichtstun. Teilnehmen ist insofern unschädlich. Nur - Verlassen Sie sich keinesfalls darauf! Fragen Sie nach der Qualifikation dessen, der Ihre Aufnahme machen will (Diese Frage ist in Deutschland grundsätzlich vor jeder Röntgenaufnahme empfehlenswert.). |
| Nehmen Sie in jedem Fall - ob Sie im
Mammographiealter nach deutschen Richtlinien sind oder nicht - eine
Abtastuntersuchung beim Frauenarzt wahr. (Für Frauen von 40-49 Jahren und die über 70: Fahren Sie zur weiteren Vorsorge in die USA oder suchen Sie einen deutschen Arzt, der sich von der staatlichen Gängelei noch nicht den Mund verbieten lässt.) Lassen Sie sich dabei die Technik der Selbstuntersuchung zeigen |
| Seien Sie in jedem Fall mit sich selbst ehrlich.
Beschwerden oder Änderungen an der Brust, die Sie beobachtet haben,
sollten Sie in keinem Fall verheimlichen. Sonst könnte eine Untersuchung
trügerische Sicherheit geben und gefährlich sein. Mancher Tumor wird
nur wegen Beschwerden entdeckt. Verwechseln Sie also nicht das Screening für gesunde bzw. beschwerdefreie Frauen mit einer Untersuchung bei Beschwerden. Verwechseln Sie auch nicht das Screening mit einer optimalen Individualvorsorge. Die Screeningteilnahme kann aber mit den folgenden Tipps zu einer solchen optimierten Individual-vorsorge weitergenutzt werden. |
Aber: Das Folgende eignet sich nur für Kämpfernaturen, eine Kostenerstattung durch die Gesetzlichen Krankenkassen dürfte aussichtslos sein. |
Unterschreiben Sie in keinem Fall irgendeine
Verzichterklärung vor, während oder nach dem Screening, zum Beispiel:
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| Lassen Sie sich Ihre Bilder leihweise aushändigen,
wenn Sie beim Screening waren und nach einigen Tagen einen Bescheid
bekommen, dass alles o.k. war. |
| Gehen Sie mit diesen Bildern zu einem Arzt Ihrer
Wahl und Ihres Vertrauens (fachkundiger Frauenarzt oder Radiologe), bitten
ihn, sich die Bilder nochmals anzuschauen: Bringen Sie einen Bericht von der Vorsorgetastuntersuchung mit oder bitten Sie, dass Sie nochmals abgetastet werden, wenn erforderlich. Fragen Sie gezielt:
Seien Sie dabei kritisch gegenüber Ärzten, die selbst am Screening beteiligt sind, wegen der Gefahr der Voreingenommenheit. Hilfe und Infos erhalten Sie z.B. bei Professor Barth/Esslingen. |
| Es gibt Frauen, die seit einiger Zeit eine Veränderung bei ihrem betreuenden Arzt spüren:
Ärzte, die wegen einer Knotenbrust oder Schmerzen (Mastopathie), wegen einer
Hormontherapie oder wegen eines
familiären Risikos ihre Patientinnen bisher regelmäßig zur
Mammographie-Überwachung geschickt haben, weigern sich plötzlich, dies
weiterhin zu tun, "weil ja jetzt das alles durch das Screening ersetzt
wird". |
| Wenn Sie sonst keine Hilfe oder Unterstützung
finden: In Frankreich gibt es ein Screening-System, in dem vorbildlich Tastuntersuchung, Mammographie und erforderlichenfalls Ultraschall zusammengefasst sind. Bei jedem französischen Radiologen, der am Screening-Projekt teilnimmt, sind Sie bestens aufgehoben. |
| Und was geschieht, wenn etwas übersehen wird? |